Wunschfilm-Konkurrenz ’22

Sechs Kino Klub Mitglieder haben ihre Lieblingsfilme in den Ring geworfen. Sie sind hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt. Ein Klick auf den jeweiligen Filmtitel führt Euch zu Inhaltsangabe und Trailer.

Bis zum 30.9.22 23:59 könnt Ihr HIER Eurem Favoriten eine Stimme geben.

Jede*r hat EINE Stimme. Die Stimme kann bis zum letzten Tag der Abstimmung auch verändert werden. Die Stimme ist mit Vor- UND Nachnamen abzugeben. Die Namen werden nicht veröffentlicht. Nur die erste Stimme unter dem angegebenen Namen ist gültig. Doppelte Stimmen, Abstimmung ohne Namen, usw. werden nicht gezählt.

Den Gewinnerfilm zeigen wir Euch am Sonntag, 16. Oktober 2022 um 20 Uhr auf der großen Leinwand!

Wir sind gespannt!

Amores Perros (2001)

Pauline schreibt dazu:

Ich wünsche mir Amores Perros.
Dieser Film trägt die eindeutige Handschrift seines Regisseurs, Iñárritu. Ich kenne keinen Film von ihm, den ich nicht als absolut sehenswert empfinde. Nun soll es dieser hier sein. Die zarte, teilweise kaum merkliche Verknüpfung der unterschiedlichen Erzählstränge fasziniert mich immer wieder. Es wäre definitiv ein sehr intensives Kinoerlebnis!

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Brot und Tulpen (2000)

Maike schreibt dazu:

Brot und Tulpen…weil man sich nach diesem Film geradezu wünscht, von seinen Mitreisenden auf einer Autobahnraststätte vergessen zu werden. Allerdings muss man dann auch nach Venedig durchbrennen.

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Cabaret (1972)

Effi schreibt dazu:

Mein Wunschfilm wäre der Film „Cabaret“ von Bob Fosse aus dem Jahre 1972 mit der wundervollen Lisa Minnelli. Schauplatz ist Berlin 1931, kurz vor der Machtergreifung der Nationalsozialisten. Die Handlung ist sehr vielschichtig. Die Aufführungen im Varieté Theater „Kit Kat Klub“ spiegeln die politischen Gegebenheiten der damaligen Zeit.

Ein legendärer Film, der unbedingt in original Sprache gezeigt werden sollte.

Es wäre super diesen Film nochmal auf Leinwand zu sehen. 

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Is was, Doc? (1972)

Felix fasst sich kurz:

..weil es die beste Screwball Komödie aller Zeiten ist.

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The Last Samurai (2004)

Thomas ist ausführlich:

Hallo liebe Wunschfilm-Jury,
Wenn wir über Lieblingsfilme und zeitlose Klassiker sprechen, darf ein Film unter der Regie von Edward Zwick nicht fehlen.
Es geht um keinen geringeren Film als „The Last Samurai“, wie das Bild es schon offenbarte. Böse Zungen behaupten, dieser Film sei nichts weiter als amerikanischer Blockbuster, doch ist er so viel mehr. Ja gut, die Originalgeschichte hinter dem Film wurde leider im Drehbuch „pro America“ geschrieben. Der Offizier, der in dem Film von Tom Cruise gespielt wird, war im historisch korrekten Setting ein französischer Armeeoffizier. Dies ist aber auch der einzige Schwachpunkt des Filmes und wird von uns Fans wissentlich verziehen. Denn in der Geschichte kommen die Amerikaner eher schlecht weg, werden sogar als Massenmörder dargestellt und als ein Volk, welches seine Geschichte für die Modern vernachlässigt. Dies ist aus meiner Sicht auch die Stärke des Films oder viel mehr seine Prämisse. Der Konflikt zwischen der Tradition und des Fortschrittes. Dieser Konflikt war nicht nur das Ende des feudalen Japans, sondern auch der Start für eine brisante Entwicklung des Landes, was es fast die eigene Geschichte hat vergessen lassen. Aber zum Glück nur fast. Denn sonst wären uns so wunderbare Geschichten, der Mythos der Samurais oder gar die Lehren von Musashi Miyamoto bis hin zum Bushido verloren gegangen.
Der Film wirft die philosophischen Fragen auf: Ist es die Tradition wert, den Fortschritt auszulassen oder müssen wir der vertrauten Vergangenheit den Rücken zu kehren, um uns weiterentwickeln zu können. Fragen die uns auch heute noch beschäftigen.
So viel zu den Hintergründen des Films. Der Cast der Nebenfiguren ist ein Traum. Jede einzelne Rolle ist mit der passenden Person besetzt worden von Ken Watanabe bis zu Billy Connolly. Über Tom Cruise können wir gerne streiten. Aber auch hier ist eine Stärke des Films. Denn es gibt keinen anderen Film, in dem Tom seine Rolle so gut gespielt hat. Ich mag diesen Schauspieler nicht, doch hier hat er mich überzeugt. Leider.
Hervorheben möchte ich ganz besonders die Seele und das Herz des Films. Wenn ich von der Seele spreche, meine ich natürlich die Szenenbilder oder mehr die Landschaftsbilder. Sei es die alte japanische Stadt, das Dorf in den Bergen, die Schlachtfelder oder der neblige Wald in der Dämmerung. Sie geben den Film die Atmosphäre, um uns in seinen Bann zu ziehen. Und wenn er uns einmal dort hat, verzaubert uns der unglaublich stimmige und epische Soundtrack von Hans Zimmer. Jede Note an genau den richtigen Frame beflügelt unsere Emotionen. Lässt uns mitfiebern, zittern und an den richtigen stellen auch weinen.
Um ein Fazit zu fassen. Der Film um den Soldaten Nathan Algren und dem Samurai Moritsugu Katsumoto ist ein rundum gelungenes Meisterwerk.
Sayōnara, soshite anata no chūi o arigatō
Thomassan

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